Die französische Revolution

1789 begann die französische Revolution. Die Parole der franz. Revolution war:

 

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

 

 

franz. Nationalversammlung
franz. Nationalversammlung

1788 werden die Generalstände nach über 150 Jahren wieder einberufen, da der Staat bankrott ist. Da es aber seit langem keine Natonalversamlung mehr gegeben hat, müssen alle Generalstände neu gewählt werden.Jedoch nicht jeder Abgeordnete hat eine Stimme sondern nur jeder Stand (Bürger, Bauern usw, Adel, Klerus). Damit war der dritte Stand aber nicht einverstanden, da der 3. Stand immer überstimmt werden würde, z.B. da nur der 3. Stand Steuern bezahlen musste, war natürlich der 1 und 2. Stand jetzt nicht dafür, auch Steuern bezahlen zu müssen und da es dann immer 2 zu 1 für den König, Adel und Klerus stand, forderte der 3. Stand, dass jeder in der Generalständeordung eine Stimme bekommen sollte. Bald jedoch erkannte der 3. Stand, das Klerus, Adel und König dagegen waren. Darauf entschied dann der 3. Stand, aus denen 98 % der Bevölkerung Frankreichs bestand, dass der 3. Stand jetzt alleine die Nationalversammlung abhalten würden. Daraufhin lies der König den Saal schließen, angeblich aufgrund Renovierung.

Ballhausschwur am 20.06.1789
Ballhausschwur am 20.06.1789

Davon ließ sich der 3. Stand aber nicht einschüchtern und hielt jetzt seine Versammlungen in dem Ballhaus (Turnhalle, Sporthalle) ab. Inzwischen waren auch noch einige Leute vom 1. Stand hinzugkommen. Zusammen schworen sie sich: "sich niemals zu trennen, bis der Staat eine Verfassung hat (…) und nur der Gewalt der Bajonette zu weichen". Mit dem Schwur erklärten sie sich selber zu der Verfassunggebenden Versammlung.

 

Ludwig XVI gab schließlich am 27. Juni 1789 auf und erlaubte ihnen, als Vertretung der Nation anstelle der Generalstände zu tagen. So bildeten die Abgeordneten des 3. und viele weitere des 1. und 2. Standes am 9. Juli 1789 die Verfassunggebende Nationalversammlung, in der nicht mehr nach Ständen, sondern nach Köpfen abgestimmt werden sollte. Da die Zustimmung des Königs nur unter Druck zustande kam, gilt der Ballhausschwur, als zweiter revolutionärer Schritt, der nicht mehr im Ordnungsrahmen des Ancien Regime erfolgte. Der so beschrittene Weg führte schließlich zum Sturz der Monarchie.

Sturm auf die Bastille am 14.07.1789
Sturm auf die Bastille am 14.07.1789

Am 14.07.1789 wurde die Bastille gestürmt. Diese Aktion war eigentlich rein Symbolisch, da zu der Zeit nur noch 7 Leute im Gefängnis saßen. Heute ist der 14.Juli ein Nationalfeitag in Frankreich.

Etwas später stellte er Briefkontakt zu Leopold II (Österreichischer König) her und plante sich mit ihm zusammen zutun und zusammen Ludwigs eigenes Land (Frankreich) anzugreifen. Dann gab es Probleme in Frankreich und Ludwig floh mit seiner Familie, in der Nacht vom 20./20. Juni 1791, in einer Kutsche richtung Österreich. Doch sonderlich geschickt stellte Ludwig sich nicht an, da man ihn in einigen Orten sofort erkannt wurde. Schließlich wurde er nicht sehr weit vor der belgischen Grenze bei Varennes gefangen und nach Paris zurück gebracht.

Hinrichtung von Ludwig XVI
Hinrichtung von Ludwig XVI

Warscheinlich wurde Ludwig XVI auf dem Place de la Révolution (heute: Place de la Concorde) öffentlich hingerichtet. Leider ist sich darüber keiner ganz einig. Es hätte auch sein können das Ludwig Selbstmord begangen hat oder einer der Wachen ihn erschossen hat. Selbst wenn er hingerichtet wurde, was warscheinlich ist, weil auch Bilder existieren, weiß man nicht wie. Es könnte sein, dass er Erhängt wurde oder mithilfe eines Fallbeils ermordet wurde.

 

Wenige Tage später wurde dann auch Ludwigs Frau öffentlich ermordet.

anonymes Portrait von Robespierre, ca. 1793
anonymes Portrait von Robespierre, ca. 1793

Nachdem Ludwig XVI hingerichtet worden war, kam Robespierre an die Macht. jedoch war die französische Revolution keinesfalls zuende. Robespierre kam an die Macht, weil er so viele Dinge forderte, z.B. die Pressefreiheit, die sich noch kein anderer getraut hatte zu fordern. Als Robespierre dann jedoch an der Macht war schafte er sofort solche Dinge die er vorher noch gefordert hatte sofort wieder ab und terrorisierte die Bevölkerung. Er rechtfertigte den Terror so:

 

Er muss die Bevölkerung Frankreichs terrorisieren, damit er dadurch der Bevölkerung auch helfen könne.

 

Robespierre ließ auch alle Leute hinrichten, bei denen er angst hatte sie könnten ihn stürzen. Zuerst nahezu nur Leute aus dem 3.Stand. Später ließ er auch Leute von seinem eigenen Hof hinrichten. Robespierre ließ ca. 40 000 Menschen hinrichten.

Schließlich als er inoffiziell verkündete er würde alle Leute töten, die etwas gegen seine Regierunsform gesagt hatten, beschlossen einige, da sie angst um ihr Leben hatten, Robespierre zustürzen.

 

 

Verhaftung von Robespierre
Verhaftung von Robespierre

1793 wurde Robespierre angeklagtund dann verhaftet. Er beteuerte zwar alles nur zum gute der Bevölkerung getan zu haben, aber das half nicht weiter.

Hinrichtung von Robespierre
Hinrichtung von Robespierre

Am 28.Juli 1794 wurde Robespierre dann selbst zur Guillotine (Fallbeil) geführt, wo auch noch 21 seiner Anhänger geköpft wurden. In den folgenen Tagen folgten noch 83 weitere Anhänger Robespierres. Angeblich fand für alle Anhänger keine Gerichtsverhandlung statt

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